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Case Study – Aufbau eines zukunftsfähigen Controllings im Maschinenbau

  • Writer: Asif Malik
    Asif Malik
  • Oct 2, 2025
  • 2 min read

Updated: 2 days ago

Ein mittelständisches Unternehmen aus dem Maschinenbau mit rund 450 Mitarbeitenden und internationaler Ausrichtung stand vor einer strategischen Herausforderung: Das bestehende Controlling war über Jahre organisch gewachsen, jedoch nicht mehr geeignet, um die steigende Komplexität des Geschäfts abzubilden.

Die Geschäftsführung hatte zunehmend Schwierigkeiten, auf Basis der vorhandenen Daten fundierte Entscheidungen zu treffen. Reports waren zwar vorhanden, jedoch rückblickend, teilweise inkonsistent und nicht ausreichend differenziert nach Geschäftsbereichen. Gleichzeitig wuchs der Druck durch volatile Märkte, steigende Materialkosten und zunehmende internationale Anforderungen.


Die Ausgangslage war klar:

Gesucht wurde kein klassischer Controller, sondern eine Persönlichkeit, die Controlling als aktives Steuerungsinstrument versteht – mit der Fähigkeit, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen und neu aufzubauen.


Unsere Vorgehensweise

Zu Beginn stand eine sehr detaillierte Anforderungsanalyse gemeinsam mit der Geschäftsführung. Dabei ging es nicht nur um fachliche Kriterien, sondern vor allem um die Rolle des künftigen Stelleninhabers im Unternehmen:

  • Soll er bestehende Strukturen optimieren oder neu denken?

  • Wie nah muss er an der Geschäftsführung arbeiten?

  • Welche Schnittstellen zu Produktion, Einkauf und Vertrieb sind entscheidend?

Auf Basis dieser Analyse haben wir bewusst auf eine klassische Ausschreibung verzichtet und stattdessen eine gezielte Direktansprache im Markt durchgeführt.

Der Fokus lag auf Kandidaten aus vergleichbaren Industrieunternehmen, die bereits Verantwortung für komplexe Controlling-Strukturen übernommen hatten. Besonders relevant waren dabei:

  • Erfahrung im Produktionscontrolling

  • Fähigkeit zur Abbildung von Deckungsbeiträgen auf verschiedenen Ebenen

  • Sicherer Umgang mit internationalen Strukturen

  • Und vor allem: ein unternehmerisches Verständnis für Zahlen

In mehreren strukturierten Gesprächen haben wir nicht nur die fachliche Eignung geprüft, sondern auch die persönliche Haltung: Wie geht der Kandidat mit Verantwortung um? Wie denkt er über Zahlen? Und wie stark ist sein Gestaltungswille?


Die Besetzung

Nach einem klar strukturierten Auswahlprozess wurde ein Kandidat identifiziert, der zuvor in einem vergleichbaren Industrieunternehmen tätig war und dort bereits eine Controlling-Organisation weiterentwickelt hatte.

Besonders überzeugend war seine Fähigkeit, nicht nur Zahlen zu analysieren, sondern diese in klare Handlungsempfehlungen für die Geschäftsführung zu übersetzen.

Nach intensiven Gesprächen auf Geschäftsführungsebene konnte die Position erfolgreich besetzt werden.


Die Wirkung

Bereits wenige Monate nach der Besetzung zeigten sich konkrete Veränderungen:

  • Einführung strukturierter und transparenter Reportings

  • Deutlich verbesserte Planungs- und Forecast-Qualität

  • Engere Verzahnung zwischen Controlling und operativen Bereichen

  • Klarere Entscheidungsgrundlagen für die Geschäftsführung

Das Controlling entwickelte sich von einer rein berichtenden Einheit hin zu einer aktiven Steuerungsfunktion innerhalb des Unternehmens.


Fazit

Diese Besetzung zeigt exemplarisch:Erfolgreiche Personalberatung beginnt nicht bei der Kandidatensuche – sondern beim tiefen Verständnis der unternehmerischen Herausforderung.

Nur wer den Kontext versteht, kann die richtige Persönlichkeit identifizieren und nachhaltig platzieren.

 
 
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